DIE ZUKUNFT
DER JAGD

„Wenn die Jagd eine Zukunft haben soll, müssen wir kritisch hinterfragen, was waidgerecht ist. Die Jagd muss ethisch rechtfertigbar sein: Glaubwürdigkeit entsteht durch Handeln.“

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer | praktischer Tierarzt i. R. | Buchautor über Tierschutz und Jagdethik

12 Leitsätze für eine waidgerechte Jagd

RESPEKT


Wir respektieren die Kreatur und verschreiben uns dem Schutz der wildlebenden Tiere.

NATURSCHUTZ


Wir schützen die Natur und verbessern die Lebensräume aller Tierarten.

VERANTWORTUNG


Wir verhalten uns verantwortungsvoll im Umgang mit Waffen und Munition und halten uns streng an die gesetzlichen Vorgaben.

KOMMUNIKATION


Wir zeigen in sozialen Netzwerken nur solche Jagdbilder, die nicht abstoßend wirken und deren Aussage sich auch Nichtjägern sofort erschließt.

LEBENSMITTEL


Wir produzieren ein hochwertiges Lebensmittel: Wir halten uns an die gesetzlichen Vorgaben und geben nur das Wildbret an andere weiter, was wir auch selbst essen würden.

PARTNERSCHAFT


Wir behandeln unseren Jagdhund wie einen Kameraden.

INFORMATION


Wir respektieren die Meinung von Menschen, die der Jagd kritisch gegenüberstehen. Wir öffnen uns, informieren sie gern, belehren sie aber nicht.

JÄGERSPRACHE


Wir sprechen für Nichtjäger eine Fremdsprache, deshalb ergänzen wir unsere Ausführungen mit verständlichen Worten.

BILDUNG


Wir bilden uns fort und berücksichtigen neue wissenschaftliche Erkenntnisse in unserem jagdlichen Handeln.

AUFKLÄRUNG


Wir weisen Mitjäger der Situation angemessen auf ein nicht waidgerechtes Verhalten hin.

TOLERANZ


Wir treten anderen Naturnutzern gegenüber stets respektvoll auf, auch wenn wir sie über ein Fehlverhalten im Rahmen des Jagdschutzes aufklären.

TRADITION


Wir bewahren das jagdliche Brauchtum, wenden es aber nur an, wenn es den anderen Leitsätzen nicht zuwiderläuft.