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Revierplätze attraktiver machen – das Wild im Revier halten / verwöhnen

Autor: Christian Naschke, Jäger und Jagdaufseher

Revierplätze attraktiver machen – das Wild im Revier halten / verwöhnenWie es immer so ist, kommen die besten Ideen immer in einer geselliger Runde von Mitjägern. So saßen wir mal wieder zusammen und überlegten uns, wie man doch am besten das Wild im Winter unterstützen kann bzw. wie man sinnvoll, mit Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften, möglichst kostengünstig kirren kann. Hierbei war es für uns natürlich immer wichtig, dass dies stets nur eine Ergänzung darstellen sollte.

Natürlich wurden von uns im Vorfelde auch Verbesserungen des Lebensraumes durchgeführt, die immer noch den Schwerpunkt darstellen. Hierzu zählen die üblichen Arbeiten wie das Anlegen von Wildäckern und Obstbaumwiesen etc. Eine gute Möglichkeit, dass Wild zu verwöhnen und Plätze im Revier attraktiver zu machen, kam von einem Jäger aus Göttingen. Dieser stellte mit wenig Aufwand und Kosten sogenannte selbsternannte Kirrkuchen her, die es auch im Fachhandel für teures Geld zu kaufen gibt. Was mir bei der Variante besonders gefiel, war die Flexibilität bei der Herstellung und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die man hat, den Kirrkuchen auf die jeweilige Wildart abzustimmen.

Revierplätze attraktiver machen – das Wild im Revier halten / verwöhnenWie es in Norddeutschland so üblich ist, wurde daher nicht lange geschnackt, sondern es wurde sich einfach an die Arbeit gemacht. ie es immer so ist, kommen die besten Ideen immer in einer geselliger Runde von Mitjägern. So saßen wir mal wieder zusammen und überlegten uns, wie man doch am besten das Wild im Winter unterstützen kann bzw. wie man sinnvoll, mit Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften, möglichst kostengünstig kirren kann. Hierbei war es für uns natürlich immer wichtig, dass dies stets nur eine Ergänzung darstellen sollte. Natürlich wurden von uns im Vorfelde auch Verbesserungen des Lebensraumes durchgeführt, die immer noch den Schwerpunkt darstellen. Hierzu zählen die üblichen Arbeiten wie das Anlegen von Wildäckern und Obstbaumwiesen etc.

Eine gute Möglichkeit, dass Wild zu verwöhnen und Plätze im Revier attraktiver zu machen, kam von einem Jäger aus Göttingen. Dieser stellte mit wenig Aufwand und Kosten sogenannte selbsternannte Kirrkuchen her, die es auch im Fachhandel für teures Geld zu kaufen gibt. Was mir bei der Variante besonders gefiel, war die Flexibilität bei der Herstellung und die unterschiedlichen Möglichkeiten, die man hat, den Kirrkuchen auf die jeweilige Wildart abzustimmen. Wie es in Norddeutschland so üblich ist, wurde daher nicht lange geschnackt, sondern es wurde sich einfach an die Arbeit gemacht.

Revierplätze attraktiver machen – das Wild im Revier halten / verwöhnenNeben den bildlich dargestellten Zutaten (4 Packungen Puderzucker / Bruchmais 700 Gram / 80 Gramm Gemisch aus Eicheln / halbes Glas Wasser und einer Silikonform) wird hierzu nichts weiteres benötigt. Ich kippte daher den Puderzucker in einem großen Kochtopf (der Topf sollte lieber zu groß als zu klein sein) und führte zunächst ein wenig Wasser ein. Dann verrührte ich den Inhalt zu einer Masse, die große Ähnlichkeit mit Tapetenkleister hatte. Anschließend wurde diese Masse zum Kochen gebracht. Hierbei wurde die Masse flüssiger. Anschließend wurden die gewünschten Zutaten hinzugeben.

Ich verwende hierzu gerne Bruchmais, da dieser kleiner ist und sich daher leichter verarbeiten lässt. Auch kann es bei normalem Mais passieren, dass durch das Erhitzen am Ende Popcorn herauskommt. Was auch nicht schlimm wäre, aber naja! Wichtig ist, dass die Masse dann gut verrührt wird. Anschließend wird die Masse dann in eine Silikonform hineingekippt. Hier ist zu beachten, dass die Masse, die daneben geschüttet wird, nicht mit der bloßen Hand berührt werden sollte. Es besteht aufgrund des stark erhitzten und zerlassenen Zuckers, der auch noch an den Fingern klebt, eine Verbrennungsgefahr.

Revierplätze attraktiver machen – das Wild im Revier halten / verwöhnenWenn sich die Masse dann in der Form befindet, sollte diese dann ein wenig in die Form gepresst werden. Ihr werdet euch wundern, wie schnell die Masse hart wird. Nach ca. einen Tag des Trocknens, stelle ich die Form auf den Kopf (Öffnung der Form nach unten), warte ein paar Minuten (eventuelle noch vorhandene Flüssigkeit zieht dann in den Kuchen ein) und ziehe dann die Silikonform einfach ab. Spätesten beim Herausnehmen des Kirrkuchens aus der Form, macht sich die Wahl einer Silikonform bezahlt, da diese die Entnahme doch stark erleichtert. Wie auf den Bildern zu sehen, können auch reine Bucheckern -, Maiskirrkuchen hergestellt werden.

Der zeitliche Aufwand beläuft sich in der Herstellung auf ca. 10 Minuten pro Kuchen. Die Kosten für den Puderzucker halten sich in Grenzen und er Rest kann auch aus den Revier entnommen werden (natürlich bis auf den Mais). Meine Erfahrungen, die sich auf ca. 6 Monate belaufen sind echt super.

Revierplätze attraktiver machen – das Wild im Revier halten / verwöhnenDie Kuchen werden komplett verzehrt. Ich erneure diese ca. alle 3 Wochen. Zu beachten wäre allerdings, dass man die verwendeten Zutaten für die Wildart wählt, die man bekirren möchte. Ein letzter Tipp wäre noch, dass der Kirrkuchen dann im Revier mit Magie behandelt wird. Dieses wirkt auf das Wild sehr anziehend.

Ich wünsche allen „Viel Spaß “ beim Ausprobieren!!! In diesem Sinne !
Waidmannsheil!!

 

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