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Der Jagdwirt – nach dem Revierhegemeister ist noch lange nicht Schluss!

 

Autoren: Peter Braun, Christoph Maetz und Michael Ohlhoff

BoKu Wien 2022

Zufälle gibt es ja nicht – aber dass sich gleich drei deutsche Jagdaufseher / Wildtierschützer und Revierhegemeister BDJV zum Studium des Akademischen Jagdwirts an der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien bei Prof. Dr. Hackländer einschreiben und treffen, ist dann wohl ein Zeichen. Der Universitätslehrgang Jagdwirt (mittlerweile im 14ten Jahrgang) der Universität für Bodenkultur Wien des Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) hat mit Univ.Prof. Dr. Klaus Hackländer als wissenschaftlicher Leiter des Universitätslehrgangs Jagdwirt den in deutschsprachigen Raum führenden Wildbiologen, welcher zum 01.01.2021 zu Vorsitzender der Deutschen Wildtier Stiftung ernannt wurde. 

Der Lehrgang besteht aus 10 Lehreinheiten die in den unterschiedlichen Bundesländern in Österreich stattfinden. Im Lehrgang muss ein Fachreferat gehalten werden, zum Ende des Lehrganges findet eine schriftliche Prüfung sowie die Präsentation der Abschlussarbeit statt. Die Abschlussarbeiten werden alle von der Boku veröffentlich. (https://jagdwirt.at/Jagdwirt-Lehrgang/Abschlussarbeiten). Wie kam Prof. Hackländer auf die Idee diesen Lehrgang anzubieten? Ihm fiel am Anfang seiner Lehrtätigkeit aus, das „ältere“ Semester in seine Vorlesungen teilnahen. Diese Teilnehmer stellten sich als Jäger heraus, die sich weiter bilden wollten. Für diese Gruppe wurde der Lehrgang geschaffen. 

Die Teilnehmer kommen nicht nur aus Deutschland und Österreich – sondern ebenso aus Südtirol, der Schweiz und aus dem Elsass. Die Bewerbung für den Lehrgang erfolgt schriftlich, Corona bedingt fand das Bewerbungsgespräch nicht persönlich in Wien statt – sondern online per Video Konferenz. Die 20 zum Studium zugelassenen Jäger und Jägerinnen in unserem Kurs kommen aus den verschiedenen Bundesländern Österreich und Deutschlands – diesmal leider nur mit einem Teilnehmer aus der Schweiz. 

Der erste Lehrgang fand vom 23. bis 26.09.21 auf der Burg Hohenwerfen (Salzburg) statt und umfasste die Einführung in der Lehrgang, eine Darstellung der Jagdgeschichte und hatte als Schwerpunkt die Falknerei: Greifvögel und Eulen. Wirklich begeisternd war die [praktische Darstellung und Einführung in die Jagdmusik. Von Corona war insbesondere der vorherigen Jahrgang betroffen, so fand die zweite Lehreinheit, gemeinsam mit XIII. Jahrgang in Klagenfurt / Kärnten statt vom 4.11 – 7.11.21. Der Schwerpunkt lag bei diesem mal auf Jagdwaffen und – Optik, Waffenrecht, sowie bei den Konfliktierarten Bär, Luchs, Wolf. 

Höhepunkt dieser Einheit was der Besuch der Büchsenmacher Schule in Ferlach – mit Besuch der Werkstätten und Schiessanlage im Keller. Unter „normalen“ Umständen finden die Lehreinheiten immer in der Region der thematisch schwerpunktmäßig zu behandelnden Tierarten statt, also zum Beispiel Steinwild in Vorarlberg oder Hasen im Burgenland. Aber wir kennen ja alle die Tücken der Terminplanung unter Corona Bedingungen und so fanden wir uns alle in der österreichischen Hauptstadt Wien wieder und nicht in Mils bei Hall in Tirol. Nach vielen Jahrzehnten wieder an einer Universität die „Schulbank“ zu drücken war schon ein tolles Gefühl. 

Die inzwischen dritte Unterrichtseinheit, vom 24.02- 27.22 – an der BOKU brachte uns dies diese Themen: Wildkrankheiten: Bedeutung für das Wild und den Menschen, über Ethik in der Tier-Mensch-Beziehung, bis zu betriebswirtschaftlichen Aspekten im Jagdbetrieb. Die Bilder zu diesem Beitrag stammen von der dritten Lehreinheit. 

Die 4. Lehreinheit führte uns nach Poysdorf / Niederösterreich vom 31.03 – 3.04.22 in eine sehr reizvolle Landschaft, geprägt vom Landwirtschaft und Weinbau. Die Themenfelder waren, das Niederwild, die Landwirtschaft im EU-Kontext, das Haarraubwild. Sehr spannend war der Vortrag des Grafen Hardegg und die anschließende Exkursion zu seinen Niederwildschutzprojekten, die im Rahmen der von Ihm betriebenen ökologischen Landwirtschaft. Abgeschlossen wurde dieser Praxistag mit dem Besuch des Weingutes des Grafen. 

Die 5. Lehreinheit in Oberlech am Arlberg (Vorarlberg) steht vor der Tür – vom 07.7 – 10.07.22 – dieses mit folgenden Programm: Steinwild, Murmeltier, Wald- und Jagdpädagogik, Überwinterungsstrategien im Tierreich. Geplant ist eine Exkursion früh morgens, um Steinwild, Gamswild und Murmel in der in Bergen zu beobachten. Unser Zwischenfazit ist: es ist nicht nur die moderne, innovative und spannende Weiterbildung- die wirklich Einzigartig ist. Wann hat man schon Gelegenheit sich mit hochqualifizierten Lehrenden aus Forschung und Praxis auszutauschen? 

Es ist auch das Treffen von Gleichgesinnten aus Europa.

Mitglieder- und Jahreshauptversammlung des BDJV 2022

Autor: Michel Lauer

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand in Lambrecht in der Pfalz statt. Als Tagungsort hatte Peter Seelmann, 1. Vorsitzender der Jagdaufseher Rheinland-Pfalz, die Pfalzakademie ausgewählt. Die Akademie war bestens geeignet und auch das Wetter war sehr angenehm. Die meisten Mitglieder reisten bereits Freitagabend an. Das gemeinsame Abendessen und der anschließende Abendausklang auf der Terrasse der Akademie waren sehr harmonisch und von angeregten Diskussionen begleitet. Die Versammlung wurde eröffnet mit einem Sektempfang und musikalisch begleitet durch die Jagdhornbläsergruppe Bad Dürkheim – Neustadt. 

Der Bläserobmann Rudi Becker und seine Bläsergruppe stimmten die Versammlungsteilnehmer auf der Terrasse mit verschiedenen gut dargebotenen Stücken auf einen jagdlichen Tag ein. Anwesend waren der Vorstand, ein Einzelmitglied aus dem Saarland sowie die Mitgliedsverbände mit Ausnahme der Jagdaufseher aus Mecklenburg-Vorpommern. Neben dem Vorstand aus Rheinland-Pfalz waren auch einige interessierte Mitglieder des Verbandes vor Ort. Im Tagungsraum begrüßte Peter Seelmann herzlich alle Anwesenden im Namen des Jagdaufseher Verbandes Rheinland Pfalz. Untermalt wurde die Begrüßungsrede mit einem filmischen Beitrag seines Schriftführers Wolfgang Steffen, der den Teilnehmenden in einer Bildershow die schönsten Seiten von Rheinland-Pfalz gelungen darstellte. 

Der erste Vorsitzende Svend Jürgensen eröffnete den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung und erläuterte anschließend die Problematik der vergangen zwei Corona-Jahre für die Verbandsarbeit. Weiter berichtete er über das Engagement des BDJV auf Veranstaltungen von bundesweiter Bedeutung wie den Jagdrechtstagen. Dieses Engagement soll weiter ausgebaut werden. Die Kassenprüfung am Morgen desselben Tages war laut der beiden Kassenprüfer hervorragend vorbereitet und ohne Beanstandung wurde die Entlastung des Schatzmeisters und Vorstandes beschlossen. Turnusgemäß standen alle Vorstandsposten, mit Ausnahme des Schriftführers, zur Neuwahl an. Nach einer kurzen Diskussion über die Stimmgewichtung der Einzelmitglieder im Verhältnis zur Stimmgewichtung großer Verbände, wie z.B. des VJN Niedersachsen, einigte man sich auf eine Überarbeitung der Satzung im Kalenderjahr 2022. Der Beschluss der Satzungsänderung soll auf der Jahreshauptversammlung 2023 gefasst werden. 

Die Wahlleitung übernahm Romina Wagner, 1. Vorsitzende des Bayrischen Natur- und Jagdschutzverbands. Der bisherige Vorstand stellte sich zur Wiederwahl, Sibylle Erbut stellte sich ebenfalls zur Wahl der 3. Vorsitzenden auf. Der Vorstand wurde bis auf den Schatzmeister in geheimer Wahl gewählt.   Nach den Wahlen wurde die Rahmenausbildungsordnung zum Revierhegemeister diskutiert. Frau Sibylle Erbut erläuterte die in ihren Augen bestehende Problematik durch private Anbieter von Modulen, die inhaltsgleich zu Modulen des Revierhegemeister seien. Diese Ausbildung solle ausschließlich in den Händen der angeschlossenen Landesverbände liegen. 

Nach ausführlicher Debatte wurden einige Änderungen beschlossen. Die neue Rahmenausbildungsordnung wird nach ihrer Überarbeitung auf der Website unter www.bdjv.de/ausbildung zu finden sein. Folgende Änderungen wurden beschlossen: 

* Die Revierhegemeisterausbildung wird ausschließlich von den Jagdaufseher-Mitgliedsverbänden des BDJV durchgeführt. 
* Fortbildungsnachweise für die Revierhegemeisterausbildung anderer Institutionen (Jagdschulen etc.) können anerkannt werden. 
* Die Ausbildung zum Revierhegemeister darf ausschließlich in Präsenz stattfinden. 
* Die Revierhegemeisterurkunde soll bundesweit inhaltlich gleich sein, beurkundet durch Unterschrift der/s jeweiligen Landesvorsitzenden/ sowie der/des Bundesvorsitzenden. 
* Weiterhin werden Vorträge von Referenten als Module für die Revierhegemeisterausbildung des jeweiligen Referenten anerkannt. 

Nach einer kurzen und leckeren Mittagspause wurde die Versammlung fortgesetzt. Durch das Thema Engagement in den sozialen Medien führte die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Carolin Schmiech, VJN Niedersachsen, gelernte Verlagskauffrau Zeitungen&Zeitschriften mit abgeschlossenem berufsbegleitendem Studium im Marketing. Die sozialen Medien haben in den letzten Jahren an Wichtigkeit gewonnen, sei es im Rahmen der Mitgliedergewinnung oder Außendarstellung. Alle Mitgliedsverbände wurden aufgefordert, diesen Schritt zu gehen. Der BDJV betreibt einen Instagram Account unter dem Namen BDJV e.V. und ist dort seit mehreren Wochen aktiv. 

Das Feedback ist positiv führte auch schon zu Lehrgangsanfragen. Ein Auftritt in den sozialen Medien ist auch mit einem Risiko verbunden, da die Pflege solcher Seiten sehr aufwendig sein kann. Für eine zukünftige positive Wahrnehmung der Jagdaufseher sei sie aber unverzichtbar, so Schmiech. Bei Fragen der Mitgliedsverbände rund um Social Media steht Carolin Schmiech als Ansprechpartnerin jederzeit zur Verfügung. Kontakt: Carolin Schmiech, Mail: kommunikation@bdjv.de Die Tagesordnungspunkte zu Satzungsänderungsvorschlägen wurden kurz vorgestellt und werden im erweiterten Vorstand unter Leitung des Schriftführers bis zur nächsten Jahreshauptversammlung ausgearbeitet. Frau Sibylle Erbut legt im nächsten Jahr ihre Vorstandstätigkeiten im VJN Niedersachsen   nieder, damit verbunden ist auch eine Niederlegung des Amts als Redakteurin des Hegemeisters verbunden. Carolin Schmiech hat sich bereit erklärt, die Redaktion ab Frühjahr 2023 zu übernehmen. 

Dies wurde einstimmig von der Versammlung begrüßt. Um das hohe Niveau des Hegemeisters zu halten und zukünftig sicherzustellen, planen Frau Erbut und Frau Schmiech die letzte Ausgabe in 2022 gemeinsam redaktionell zu begleiten. In ihrer redaktionellen Arbeit für den Hegemeister leistete Sibylle Erbut in den letzten Jahren einen nicht zu ersetzenden Beitrag. Als Wertschätzung und Dank für Ihren Einsatz und ihre Leistungen überraschte der Vorsitzende Svend Jürgensen sie mit einem Dankeschön. Begleitend zu einer Dankesrede wurden ein naturnah gehaltener Blumenstrauß und ein zerlegbares Bestecktaschenmesser überreicht, damit Sibylle auch in Zukunft in allen Situationen das richtige Handwerkszeug griffbereit hat. 

Die Versammlung bedankte sich bei Frau Erbut mit einem langen Applaus und Glückwünschen. Zum 2. Kassenprüfer wurde der Schatzmeister des Bayrischen Natur- und Jagdschutzverbandes Maximilian Külle gewählt. Weiter wurde beschlossen, den Effektenbereich auf der Website des BDJV zu aktualisieren. Nach kurzer Diskussion beschloss die Versammlung eine Teilnahme des BDJV an der Jagd&Hund im Januar 2023, sofern dies aus finanzieller Sicht tragbar sei. Der Beschluss dazu soll im erweiterten Vorstand des BDJV nach Klärung der Stand- und Personalkosten gefällt werden. 

Der Ort der Mitgliederversammlung wird zukünftig in Mitteldeutschland nähe Fulda sein, um die Anreise für alle Mitgliedsverbände ungefähr gleich zu verteilen. Die Mitgliederversammlung findet am Samstag, den 27. Mai 2023 statt, der genaue Tagungsort wird mit der Einladung bekannt gegeben.. Der Vorsitzende Svend Jürgensen schloss die Versammlung in Anbetracht der Uhrzeit mit einer kurzen und präzisen Danksagung an alle Beteiligten und machte Hoffnung, den BDJV zukünftig bundespolitisch voranzubringen. Die Bedeutung des Bundesverbandes der deutschen Jagdaufseher müsse nach einer Coronabedingten Zwangspause auf Bundesebene vorangetrieben werden und als Interessenvertretung der Jagdaufseher verstärkt wahrgenommen werden.

Nach einer langen und arbeitsreichen Versammlung machten sich einige Teilnehmer auf die teils sehr weite Heimfahrt. Im kleinen Kreis klang der Abend harmonisch und entspannt aus, die letzten Teilnehmer begrüßten noch die aufgehende Sonne, bevor es auch sie ins Bett verschlug. 

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung machte sich jeder auf den Weg in sein Heimatbundesland. Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Herrn Peter Seelmann für die Wahl des Tagungsortes und die hervorragende Organisation der Veranstaltung sowie das bunte Rahmenprogramm. 

Mit Waidmannsheil Michel Lauer, Schriftführer BDJV 

1. Vorsitzender Natur- und Wildtierschutzverband Hessen

Rehkitzrettung

Rehkitzrettung

Autor: Michel Lauer

In den vergangenen Jahren bekam die von Revierinhabern durchgeführte Praxis der Kitzrettung einen technischen Schub, die Drohne mit Wärmebildkamera wurde dabei zum Mittel der Wahl. Auch medial wurde dieser Einsatz durch Beiträge in den sozialen Medien sowie in Printerzeugnissen einem breiteren Publikum zugetragen.

Rehkitzrettung – Um was geht es?

Kitzrettung

Kitzrettung

Im Fokus der Bemühungen stehen das Verhindern des Ausmähens von Kitzen, also frisch gesetzten Rehen. In den ersten Lebenswochen werden diese von der Geiß gut versteckt vor Prädatoren abgelegt und nur zum Säugen und nach einigen Tagen auch für erste kleine Spaziergänge mit dem Muttertier aufgesucht. Dabei ist der fehlende Eigengeruch die Lebensversicherung für Kitze. Hochstehende Wiesen werden aufgrund ihrer Deckung und der gleichzeitigen Äsungmöglichkeit dabei bevorzugt genutzt. Neben Kitzen dienen Wiesen auch Bodenbrütern sowie Feldhasen als Kinderstube und Lebensraum.

Ein adultes Tier kann dabei dem Mähwerk des Landwirtes problemlos entkommen, während Jungtiere aufgrund des fehlenden oder spät einsetzenden Fluchtverhaltens massiv gefährdet sind, ausgemäht, also schwer verletzt oder getötet zu werden. Das Tierschutzgesetz regelt den Umgang mit Tieren im §1 wie folgt: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Weiter stellt das Gesetz in § 17 die Tötung von Wirbeltieren „ohne vernünftigen Grund“ unter Strafe. Die Erfüllung dieser Pflicht obliegt dabei dem Maschinenführer, die Wildtierrettung wird in der Praxis aber zumeist durch den Revierinhaber veranlasst. Diese ehrenamtliche Tätigkeit der örtlichen Jäger ist eine gelebte Form der Waidgerechtigkeit und des Tierschutzes.

Dabei kann es bei Anwendung aller Methoden und Wahrung höchster Sorgfalt zu einem Ausmähen kommen, kein Verfahren bietet einen hundertprozentigen Schutz. Landwirte stehen in der Ernte unter einem hohen Zeitdruck, gerade dann bietet sich eine Zusammenarbeit zwischen Revierinhabern und Landwirten an. Das gemeinsame Ziel des Tierschutzes verbindet alle Beteiligten.

Rehkitzrettung – Wie funktioniert das?

Kitzrettung

Kitzrettung

Es gibt diverse Methoden der Wildtierrettung. Die bisher am meisten praktizierte Form ist das Absuchen der Wiesen zu Fuß und / oder mit brauchbaren Hunden kurz vor der Mahd. Dabei sind die Hunde aufgrund der Temperaturen und der Samen des Bewuchses stark gefordert. Einige Hundeführer setzen daher auf Schutzbrillen für den Einsatz im teils brusthohen Bewuchs. Das Absuchen sollte angepasst an die Temperaturen mit angemessenen Pausen sowie ausreichend Trinkwasser begleitet werden.

Ein Ausspülen der Augen nach dem Hundeeinsatz mit einer Natrium-Chlorid- Lösung hilft potenzielle Reizungen der Augen zu verhindern. Mit dem Einsatz von Drohnen mit Wärmebildkamera wird die Wärmeabstrahlung durch Jungtiere genutzt. Dabei wird die Fläche in einer dem Bewuchs angepassten Höhe abgeflogen. Zum Fliegen benötigt der Pilot einen Drohnenführerschein, die Drohne selbst muss mit einer feuerfesten Plakette versehen sein, durch welche der Eigentümer verifiziert werden kann. Neben dem Drohnenpilot ist auch ein „Spotter“ nötig, da sich der Pilot ausschließlich auf das Manövrieren der Drohne konzentrieren muss. Eventuelle Hindernisse wie Bäume und Stromleitungen müssen rechtzeitig erkannt und umflogen werden.

In der Praxis sind neben Pilot und Spotter auch ein oder besser zwei Personen nötig, die gefundenes Jungwild unter Anweisung des Spotters sichern können. Für die Kommunikation haben sich hierfür Sprechfunkgeräte als unverzichtbar erwiesen. Der Einsatz der Drohne muss in den frühen Morgenstunden durchgeführt werden, da sich die Umgebungstemperatur sonst zu stark erhöht und sich somit Kitze oder Gelege im Wärmebild nicht deutlich von der Umgebung abheben.

Rehkitzrettung – Kitz gefunden – was tun?

Ob mit der Drohne oder zu Fuß- gefundenes Jungwild muss gesichert werden. Dabei stehen zwei Möglichkeiten der Sicherung zur Auswahl. Das gefundene Wild wird in eine benachbarte Fläche getragen und dort mit Bedacht an einem Ort mit ausreichend Deckung abgelegt. Dies darf aufgrund der potenziellen Geruchsübertragung nur mit frischen Einweghandschuhen durchgeführt werden.

Alternativ kann das Wild vor Ort mit einer Kiste mit ausreichend Luftlöchern gesichert werden, die für den Maschinenführer deutlich gekennzeichnet sein muss. Nach der Mahd wird die Kiste entfernt und das Jungtier kann vom Elterntier aufgesucht und abgeholt werden. Das Sichern mittels einer Kiste bietet dabei den Vorteil, dass das Jungtier an Ort und Stelle verbleibt und nicht erst vom Elterntier gesucht werden muss. Die Gefahr in der Verbringung des Jungtiers liegt in der Gefährdung einen fremden Geruch anzunehmen. Fremdgerüche führen zum Verstoßen durch das Muttertier und in der Folge dessen zum Tod. Beim Verbringen müssen zwangsweise Handschuhe und Umgebungsvegetation benutzt werden, um das Jungtier vor Fremdgeruch zu schützen.

Die im Mai und Juni überall präsenten Bilder von Kitzen in Händen von Rettern bieten leider zu häufig Anlass zur Kritik, wenn alte Handschuhe ohne Vegetation als zusätzlicher Schutz benutzt werden.

Rehkitzrettung – Vergämen – Hilfe zur Selbsthilfe?

Kitzrettung

Kitzrettung

Neben dem Aufsuchen der Jungtiere bietet sich das Vergrämen von Mahdflächen an. Dabei kann die Vergrämung durch verschiedene Methoden erfolgen. Das Aufstellen von Stäben mit frei beweglichen Müllsäcken bietet eine optische Vergrämung, bei ausreichend Wind auch eine akustische. Der Markt bietet auch Vergrämungsspray aus der Sprühdose oder Liquide zum Aufträufeln und Aufhängen in der Mahdfläche an. Weiter gibt es sogenannte „Kitzretter“, die in unregelmäßigen Intervallen verschiedene Pieptöne abgeben und eingebaute Blinklichter zusätzlich visuell für Vergrämung sorgen.

Die Kitzretter werden dabei an einem Pfosten über den Bewuchs gehängt und mit einem Akku in einer wasserdichten Plastikkiste mit Strom versorgt. Je lichter der Bewuchs, desto größer die Reichweite des einzelnen „Kitzretters“. Ziel der Vergrämung ist es, dass vor allem Geißen ihre Kitze aus der vergrämten Fläche herausführen. Bei beiden Methoden ist ein gewisser zeitlicher Vorlauf nötig und der Landwirt muss sich an den geplanten Mähtermin halten. Die Gefahr bei einem zu frühen Aufstellen der Scheuchen oder Rehkitzretter ist ein Gewöhnungseffekt, so dass Kitze in der Mahdfläche wieder abgelegt werden.

Kitzrettung Praxis in Hessen

In der Praxis haben sich Kombinationen aus Flächenvergrämung und dem Absuchen mit Drohne oder zu Fuß als äußerst effektiv erwiesen. Eine Drohne samt Wärmebildkamera bedeutet eine nicht unerhebliche finanzielle Investition. Seit Juli 2021 setzt der Natur- und Wildtierschutzverband Hessen e.V. eine vom BMEL geförderte Drohne vom Typ Yuneec Typhoon H520E ein. Diese Drohne steht allen Mitgliedern in Hessen zur Verfügung, die über eine entsprechende Lizenz verfügen. Die Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung übernimmt der Verband. Aktuell befinden sich Herr Carmelo Chila und Herr Christian Dern im nördlichen Rhein-Main-Gebiet im Einsatz und fliegen ehrenamtlich für unterschiedliche Revierinhaber.

Erfolge der Kitzrettung?

Die Kitzrettung wirft bei verschiedenen Institutionen Fragen auf. So hat die Regierung Oberbayern im Oktober 2021 alle bayrischen Jagdbehörden um eine Stellungnahme gebeten, wie mit der hohen Zahl der geretteten Kitze hinsichtlich der Abschussplanung umzugehen sei. Grund hierfür war eine Meldung des Bayrischen Jagdverbandes, dass in der Mähsaison 2021 in Bayern über 90.000 Kitze gerettet und gemeldet wurden. In direkter Folge schalteten verschiedene Initiativen ihre Meldeportale ab.

Der Gedanke, den Abschussplan um gerettete Kitze zu erhöhen ergibt keinen Sinn. Ausgemähte Kitze werden auf den Abschussplan angerechnet, die Dunkelziffer kann durch eine Kontrolle nach der Mahd minimiert werden. Vor dem Mähtod bewahrte Kitze befinden sich daher schon auf dem Abschussplan. Die Grundlage für jegliche jagdliche Bewirtschaftung eines Reviers sollte der Zustand der Population in Zahl und Konstitution sowie die Einbeziehung von Wildschäden auf Grundlage von Gutachten sein. Der Versuch den Abschussplan für Rehwild mit dem Argument der Kitzrettung zu erhöhen ist ein Hohn für alle freiwilligen Kitzretter. Diese engagieren sich ehrenamtlich, um dem

Damwild auf Borkum

von Christian Fink

Jonny Böhm (links) und Christian Fink (rechts)

Jonny Böhm (links) und Christian Fink (rechts)

Das Damwild auf Borkum ist 2013 im Zuge eines Forschungsprojektes zur Minderung der Verbuschung auf der Insel in einem Versuchsgatter ausgesetzt worden. Ursprung hierbei ist eine Idee des Umweltministeriums, das hierfür ursprünglich Rotwild einsetzen wollte. Ziel sollte sein konkurrenzschwache Pflanzenarten zu fördern und den Charakter des Offenlandes zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Die Borkumer Jäger hatten dieses seinerzeit abgelehnt und stattdessen u.a. aus Sicherheitsgründen für Damwild plädiert. Diesem Einwand wurde stattgegeben und es wurden daraufhin 10 weibliche Stücke Damwild beschafft und im Gatter angesiedelt.

Der Standort und die Größe des Gatters (ca. 2 ha.) wurden einvernehmlich mit der Nationalparkverwaltung abgestimmt. Diese Fläche stellte eine repräsentative „Problemfläche“ mit starker Gehölzentwicklung mit zum Teil gebietsfremden Pflanzenarten dar. Die Gatterung sollte vom 01.03.2013 bis zum 30.09.2013 erfolgen. Vegetationsuntersuchungen wurden durch den Nationalpark während der Testphase von einem durch den NP „unabhängigen“ beauftragten Gutachter durchgeführt. Nach Abschluß dieser „Pilotphase“ sollte das Damwild freigelassen werden und in einem weiterführenden 12 jährigen Projekt über den Nutzen dieser Tiere als Landschaftspfleger geforscht werden. Die Erkenntnisse des beauftragten Gutachtens genügten der Nationalparkverwaltung aber einer Freilassung nicht zuzustimmen.

Laut diesem hatte die Gatterbeweidung einen signifikant negativen Einfluß auf die Vitalität der Strauchschicht was negativ wie positiv zu sehen sei. Die Beweidung hat zu einer Verjüngung von Gehölzen geführt aber auch zu einer Verarmung von Kräutern. Diese Aussagen lagen allerdings einer Beweidung von 5 Tieren pro ha. zu Grunde. Die Gutachter stellten ausdrücklich fest, dass die Beweidung mit einer extrem hohen Beweidungsdichte stattgefunden hatte. Bei einer Anzahl von 50 Stücken Damwild würde dieses bei einer Inselfläche von 3000 ha. eine Beweidungsdichte von 0,018 Tiere pro ha. ergeben und zu anderen Aussagen kommen. Aufgrund dieser „Erkenntnisse“ sollten die Tiere wieder von der Insel verbracht und das Gatter bis zum 31.12.2013 abgebaut werden. Wir nehmen an, dass Aufgrund der Beliebtheit des Damwildes in der Bevölkerung, dann im Dezember unbekannte Personen das Damwildgatter zerstört haben.

Die Tiere verteilten sich danach relativ schnell auf der ganzen Insel. Fangversuche mittels kleinerer Fanggatter, sowie betäuben scheiterten kläglich. Die Jagdpächter als Eigentümer erklärten das Damwild hierauf als „Herrenlos“. Die Nationalparkbehörde wollte dieses aber nicht akzeptieren und so wurde Ende 2014 ein gerichtlicher Vergleich geschlossen, dass wenn das Damwild nicht von der Insel zu verbringen ist ein Abschußplan von der unteren Jagdbehörde zu erstellen sei. Ziel war, das verbliebene Damwild durch Bejagung möglichst bald gänzlich zu beseitigen. Diese Abschußpläne haben die Borkumer Jäger in der Vergangenheit immer erfüllt! Nun muss man aber schlussfolgern das das Damwild auf der Insel eine hohe Reproduktionsrate hat. Das wird unter anderen an der guten und reichlich vorhandenen Äsung liegen, sowie an geeigneten ruhigen Einständen. Im Dezember 2020 kam es Corona bedingt zu einer Videokonferenz mit Vertretern der unteren Jagdbehörde, des Umweltministeriums, des Landwirtschaftsministeriums, des Kreisjägermeisters und Vertretern der Nationalparkbehörde.

Nicht dazu geladen war ein Vertreter der Borkumer Jäger. Man spricht scheinbar lieber „über“ als mit uns. Solch ein Vorgehen kennen wir aus der Vergangenheit bei denen im Einzelfall von Besprechungen ferngeblieben wurde, weil wörtlich „zu viele Insulaner“ zugegen wären. Die Nationalparkbehörde hat uns unterstellt dass wir die Abschußpläne nicht einhalten und falsche Zahlen an die Behörden melden würden. Nun soll mittels behördlichen Drucks unter Androhung von Berufsjägern oder Polizeijagden der Abschuß beschleunigt werden. Durch Drohnenflüge soll der Wildbestand ermittelt werden und die Abschußpläne angepasst. Wir als Inseljäger sind über die Behauptungen, sowie die Vorgehensweise der Behörden empört und sehen auch potenzielle Gefahren einer verschärften Bejagung.

In der Sommersaison halten sich bis zu 30.000 Gäste auf der Insel auf. Das Gelände ist sehr unübersichtlich, überall gibt es versteckte Pfade und Wanderwege. Die Gefahr eines „verirrten“ Schusses unter Druck und oder nicht vorhandenen Kugelfang sind nicht von der Hand zu weisen. Gerade ein ortsfremder Jäger wäre hier allein auf sich gestellt, völlig überfordert. Wir legen Wert auf eine schonende und vor allem sichere Jagd. Zum anderen sind wir der Meinung dass nach 8 Jahren freilebendes Damwild auf der Insel, eine neue Bewertung stattfinden sollte. Die Tiere haben mitnichten einen signifikant negativen Einfluß auf die Inselflora! Dieses würde ein neuerliches Gutachten sicherlich bestätigen.

Es würde völlig ausreichen den Bestand weiterhin kleinzuhalten als auf eine Ausrottung durch krampfhaft übertriebene Bejagung zu setzen. Andere Nordseeinseln haben seit Jahrzehnten einen festen Damwildbestand, zumal es dort aufgrund der Festlandnähe und Niedrigwasser sogar auf „natürliche“ Weise vorkommt. Wir denken dass hinter der ablehnenden Haltung keine naturschutzfachlichen Aspekte stehen, sondern es scheinbar ideologisch begründet ist.

Kurzwaffen und ihre Bedeutung im jagdlichen Einsatz

Des Jägers Stiefkind?

Revierhegemeister-Abschlussarbeit, von Liane Baumann, VJN

Kurzwaffen und ihre Bedeutung im jagdlichen Einsatz

Kurzwaffen und ihre Bedeutung im jagdlichen Einsatz

„Es ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild“ – dieser alte Jägerspruch hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Die Befugnis wildlebende Tiere zu töten und sich anzueignen, die dem Jagdrecht unterliegen, ist ein Privileg, das ein Jäger mit dem erfolgreichen Abschluss seiner Jägerprüfung erwirbt. Waidgerecht ist das Erlegen von Wild in dem man ihm Qualen erspart und das erlegte Wild ordentlich behandelt.

Dazu ist es nicht nur notwendig das Jagdhandwerk entsprechend verantwortungsvoll auszuüben, sondern es ist unabdingbar, dass der Jäger die von ihm eingesetzten Mittel – insbesondere seine Waffen – einwandfrei beherrscht. Zur Ausübung der Jagd stehen dem Jäger verschiedene Arten von Waffen zur Verfügung. Aus der Historie der Jagd sind es der Speer, die Lanze, der Bogen, das Blasrohr, die Armbrust etc. In Deutschland sind diese Waffe aber nicht zur Jagd auf Schalenwild zugelassen. An blanken Waffen stehen dem Jäger das Jagdtaschenmesser, das Waidmesser, das Waidblatt, der Hirschfänger und die Saufeder zur Verfügung. Der Hauptbegleiter des Jägers ist aber sein Gewehr.

Je nach Erfordernis oder Art der Jagd führt der Jäger seine Schrotflinte – ob Einlauf oder Doppelflinte, seine Büchse für Kugelpatronen oder kombinierte Waffen. Bei all diesen Waffen handelt es sich dem Gesetz nach um Langwaffen (Länge über 60 cm). Ob die Jagd nun aus beruflichen Gründen, als geprüfter Jagdaufseher oder aus Passion als ausgebildeter Jäger ausgeübt wird: in den vorgeschriebenen Behältnissen zur Unterbringung finden sich bei fast jedem, der Vorgenannten, eine größere Anzahl dieser Waffen. Anders sieht es aus bei den sogenannten Kurzwaffen. Diese Kurzwaffen sind Waffen bis einschließlich 60 Zentimetern Länge – insbesondere Pistolen und Revolver. Die Treffsicherheit und Schusswirkung der verhältnismäßig schwachen, aus kurzen Läufen verfeuerten Patronen, ermöglichen lediglich einen Einsatz auf kurze Entfernung.

Jagdlich lassen Sie sich nur für spezielle Zwecke sinnvoll einsetzten

1. Zum Erlegen, mit einem gezielten Schuss auf kurze Entfernung, von lebend, in Fallen gefangenem Raubwild und Raubzeug.

2. Weiterhin werden Kurzwaffen für den Fangschuss auf Schalenwild eingesetzt, denn der Schuss auf kurze Distanz aus einer genügend wirksamen Faustfeuerwaffe erlöst das kranke Wild oft schneller von seinen Leiden als das ggf. mit einer blanken Waffe oder der Langwaffe mit Zieloptik möglich wäre. Genügend wirksam bedeutet, dass die verwendete Patrone eine Mündungsenergie von mindestens 200 Joule entwickelt.

3. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit der Faustfeuerwaffen, für den Jäger, ist ihr Einsatz für den Selbstschutz. Diesen Aspekt greife ich später an anderer Stelle detaillierter auf. Aufgrund der kleinen Bauart von Kurzwaffen ist eine körpernahe und auch verdeckte Tragweise dieser möglich. Diese Tatsache bringt einige Risiken mit sich, wenn man zur Jagdausübung eine geladene, gesicherte Waffe bei sich trägt. Hier ist eine absolut sichere Beherrschung der jeweiligen Kurzwaffe unerlässlich, weil sich durch den unsicheren Gebrauch und dem fast unbeschränkten Bewegungsradius von Kurzwaffen erhebliche Risiken für den Jäger selbst und andere Menschen ergeben könnten.

In der gängigen Literatur zur Jagdausbildung finden sich immer wieder Hinweise darauf, sich bei dem Erwerb einer Kurzwaffe durch einen Büchsenmacher genau in die Handhabung der Ausgewählten unterweisen zu lassen und auf dem Schießstand zu üben, damit dem Besitzer die Bedienungshandgriffe geläufig werden. Dabei bleibt es aber oftmals. Im Fachbuch von Fritz Nüßlein – „Das praktische Handbuch der Jagdkunde“ widmet sich der Autor, auf insgesamt 47 Seiten der Bewaffnung des Jägers auf gerade einmal 4 Seiten dem Thema Kurzwaffe und der dazu gehörenden Munition. Bei meiner Recherche in der Literatur zur Jagdausbildung – Dietzels Niederwildjagd 1910-1930, ist mir aufgefallen, dass der jagdliche Einsatz von Kurzwaffen, obwohl es durchaus schon genügend Modelle von Militärwaffen gab, überhaupt nicht erwähnt worden ist. Ähnlich knapp wird das Thema Kurzwaffe auch in den Werken von Richard Blase und Fritz von Oehsen behandelt. Entsprechend zu kurz kommt das Thema bei vielen Jagdausübenden auch in der jagdlichen Praxis.

Häufig verbleiben die Kurzwaffen – sofern überhaupt vorhanden – daheim „im Schrank“. Vor der Änderung des Erbenprivilegs wurden die Pistolen und Revolver aus den Nachlässen von Jägern früher gerne übernommen. Fernglas und Kurzwaffen wurden von den Erben gerne behalten, auch ohne entsprechende Sachkunde und Schießpraxis (für alle Fälle!). Das Privileg des Jägers 2 Kurzwaffen besitzen und bei der Jagdausübung auch führen zu dürfen, sollte man durch eine unzureichende praktische Ausbildung nicht gefährden, auch wenn diese während der Jagdausübung nur selten zum Einsatz kommen. Die Jagd mit Kurzwaffen auf Schalenwild ist ausdrücklich untersagt. Der sichere Umgang mit Kurzwaffen ist mir als Sportschützin geläufig, jedoch handelt es sich dabei in der Regel um ein präzises Schießen auf eine Distanz von 25 Metern, in absoluter Ruhe, mit verhältnismäßig langsamen Bewegungen und entsprechenden Atemtechniken.

Die Waffen werden dazu nur mit der notwendigen Munition für die jeweilige Disziplin geladen und später, bei der Trefferaufnahme, entleert und geöffnet abgelegt. Ähnlich verhält es sich beim offiziellen jagdlichen Kurzwaffenschießen gemäß der Schießordnung des Deutschen Jagdverbandes.

Nachfolgend erläutere ich die 3 Disziplinen des jagdlichen Kurzwaffenschießen auf die DJV Pistolenscheibe:

1. Das Zeitschießen: hier erscheint die Scheibe 5 mal für 3 Sekunden (Zwischenzeit 7 Sekunden) und wird mit jeweils einem Schuss beschossen. Der Schütze wartet in zur Scheibe gewandter Haltung mit geladener Waffe, wahlweise in gespanntem oder ungespanntem Zustand. Der Haltungswinkel der Waffe sollte bei ausgestrecktem Schießarm im Winkel von 45 Grad zur Erde gerichtet sein.

2. Das Fertigkeitsschießen besteht 2 Serien mit jeweils 5 Schüssen. Die Scheibe erscheint 10 mal für 4 Sekunden und wird mit jeweils einem Schuss beschossen. Die Waffe befindet sich dabei in einem untergeschnallten, geschlossenen Futteral oder in einem, völlig durch die Kleidung bedecktem Futteral, in der Tasche einer Jacke oder eines Mantels, das Schloss muss dabei entspannt sein. Diese Übung erwartet der Schütze mit hängenden Armen.

3. Das Schnellfeuerschießen besteht aus 1 Serie mit 5 Schüssen. Die Scheibe erscheint für 8 Sekunden und ist mit 5 Schüssen zu beschießen. Die eingenommene Haltung ist hier wie beim Zeitschießen. Diese Disziplinen werden allerdings wie beim sportlichen Kurzwaffenschießen auf eine Distanz von 25 Metern absolviert. Nach einer festgelegten zu erreichenden Punktzahl kann eine DJV Schießleistungsnadel für Kurzwaffen erworben werden. Schießleistungsnadeln dieser Art sind mir in meinem jagdlichen Alltag äußerst selten begegnet. Für mich hat diese Art von Schießsport hat eher wenig mit dem Einsatz einer Kurzwaffe im jagdlichen Gebrauch zu tun.

Zu diesem Schluss bin ich gelangt als ich zu ersten Mal Berührung mit dem Ausbildungsmodul des Verband der Jagdaufseher Niedersachsen: „Kundiger Schwarzwildjäger“ bekommen habe. Ohne zu wissen, dass ich diese Ausbildung zum Jagdaufseher wirklich einmal absolvieren würde, habe ich den o. g. Lehrgang aus Interesse und zur Weiterbildung der praktischen Jagdausübung auf Schwarzwild absolviert. Der Lehrgang besteht u. a. aus praxisorientierten Schießübungen für Jäger z. B.: Praxis Fangschuss, Schießen mit der Kurzwaffe unter Stress. Wie wichtig es ist, in absolut jagdpraxisnahen Übungen den disziplinierten, sicheren Umgang und das trotzdem präzise Schießen mit Kurzwaffen nach schneller Bewegung und unter Stress zu trainieren, wurde mir bei diesem Lehrgang mehr als deutlich. Durch dieses Erlebnis überzeugt habe ich mich zum Jagdaufseher- Lehrgang des VJN angemeldet und diesen auch erfolgreich absolviert. Wie wichtig es ist sein Wissen als Jäger in den verschiedensten Bereichen wie: Hege, Waffen und Optik, Jagdarten, Jagdliche Einrichtungen, Wildbewirtschaftung, Land- und Waldbau, Naturund Umweltschutz, Jagdhilfstiere, Jagdrecht, Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation, Jagdliches Brauchtum und auch durch praktische Schießseminare zu aktualisieren und zu erweitern, habe ich durch diese Ausbildung erkannt. Nach dieser Ausbildung, des zum Jagdschutz berechtigten Personenkreises ist das Verständnis für die vorgenannten Themen extrem geschärft worden. In logischer Konsequenz habe ich mein jagdliches Wissen durch die geforderten Ausbildungsmodule zum verbandsinternen „Revierhegemeister“ (BDJV) ständig erweitert. Zugegeben habe ich auch einen besonderen Focus auf die Seminare der Schießausbildung gelegt. Ein gewisses Defizit kann ich bei der aktuellen und meiner traditionellen Jägerausbildung, in Bezug auf die Kurzwaffen-Ausbildung, erkennen.

In diesem Bereich hat der „Verband der Jagdaufseher Niedersachsen“ eine Reihe von sehr praxisnahen, aufeinander aufbauenden Seminaren entwickelt. Grundlagen sind hier:

• die persönlich richtige Wahl der zur Jagd eingesetzten Kurzwaffe (Revolver vs. Pistole)

• das sichere Tragen der Waffen im geeigneten Holster, in der richtigen Position

• der absolut sichere Umgang mit der geladenen Waffe für den jagdlichen Einsatz

• das Schießen aus der Bewegung und auf kurze Distanz

• das Schießen in einer Stresssituation und nach körperlicher Anstrengung

• Die Koordination und Abstimmung mehrerer Schützen untereinander, wie beim Einsatz auf z. B. Gesellschaftsjagden

• Rechtliche Grundlagen für den Kurzwaffeneinsatz im Bereich der Notwehr und zum Selbstschutz

• das schnelle Erfassen einer Jagd-Situation und der angemessene Einsatz der geführten Waffe

In der jagdlichen Praxis erlebt man keine „Schießstand“- Situation! Darauf wurden wir in den Kurzwaffen Seminaren des VJN geschult. Diese finden in kleinen Gruppen, in enger Zusammenarbeit mit dem Trainer und nach einem durchdachten Konzept, eng angelehnt an die alltäglichen, rein jagdlichen Herausforderungen, statt. Die Grundlage für die Durchführung des Trainings ist das Vertrauen in die sichere und disziplinierte Handhabung, der eigenen Kurzwaffe, aller Teilnehmer während des gesamten Lehrgangs. In Situationen wie z. B.: die kriechende Bewegung mit einer geladenen Kurzwaffe durch simuliertes Unterholz, der schnelle, gezielte Schuss auf plötzlich herannahendes Schwarzwild in einer für den Jäger bedrohlich wirkenden Situation, das Schießen aus einer natürlichen Deckung und aus der eigenen Bewegung heraus sind Situationen, die uns auf der Jagd ständig begegnen können.

Die Sensibilisierung auf die Herausforderungen des Jagdalltags, in Zusammenhang mit dem Einsatz der Faustfeuerwaffe, ist durch diese Schulungen eine sowohl jagdlich-praktische als auch psychologische Weiterentwicklung des Jagdaufsehers. Im jagdlichen Alltag kann es auch durchaus einmal zu schwierigen Situationen mit Jagdgegnern oder zu persönlichen Angriffen kommen, dann ist es umso wichtiger, dass die Reaktion darauf gefestigt, sicher und angemessen erfolgt. Mein Fazit zu dem von mir gewählten Thema lautet: Es liegt im Ermessen eines jeden Jägers ob er sich im Rahmen seiner Jagdausübung auch einer Kurzwaffe bedient. Wenn er dies tut, sollte die Handhabung und der Gebrauch der Kurzwaffen ausreichend geübt sein. Wie bei allem in der Jagd gilt „Übung macht den Meister“.

Die umfangreichen und vielschichtigen Schulungen des Jagdaufseher Verband Niedersachsen und des BDJV, vermittelt den Teilnehmern seiner Seminare ein jagdliches Wissen und praktische Fertigkeiten die deutlich über die Ausbildung zum Jäger hinausgeht. Auch passionierte, langjährige und äußerst erfahrene Jäger nehmen diesen breiten und aktuellen Wissensschatz aus dieser Fortbildung mit in ihren Jagdalltag.

Leitartikel 03/2021 – Keine leichten Zeiten

 

Svend Jürgensen, Vorsitzender des BDJV

Svend Jürgensen, Vorsitzender des BDJV

Svend Jürgensen

 

Liebe Mitglieder!

Die neuen Jagdzeiten sind da.

Die Bockjagd ist in Brandenburg und Sachsen ab 16. April, in Niedersachsen sogar ab dem 1. April erlaubt. Wie schön waren doch die Zeiten, als wir uns am 1. Mai auf die Bockjagd freuten und sie am 15. Oktober beendeten und dem Bock und uns eine angemessene Ruhephase gönnten. Aber nun meinen die Waldeigentümer, wir bräuchten den April mit seiner niedrigen Vegetation – Adlerfarn und Traubenkirsche sind noch nicht gewachsen – um mit freier Sicht auf das Wild die gewünschte intensive Bejagung zu beginnen.

An die Bejagung nach Ende Oktober haben wir uns gerade gewöhnt, wenngleich es nicht unumstritten blieb. Zwar konnte die weitere Bejagung der Böcke die Anzahl der Schonzeitvergehen gerade bei Drückjagden vermindern, weil die Verwechslungsgefahr nach dem Abwurf der Stangen sich nicht auswirken konnte. Aber ist es wirklich im Interesse der Waidgerechtigkeit, wenn wir das ungenaue Ansprechen förderten? Den Waldbesitzern kam es jedenfalls zu gute. Alles was sich in den letzten Jahren bei den Jagdzeiten geändert hat, hatte jedenfalls nur ein Ziel: die Aufzucht ökonomisch effektiv nutzbaren Waldes zu sichern.

Es geht nicht um den Wald als ökologisches System, das allen, insbesondere der Umwelt zugute kommen kann und sich deshalb auch mit einem angemessenen Wildbestand verträgt, reguliert und existieren würde. Wald vor Wild – ich sage nein. Der Weg muss vielmehr Wald mit Wild sein. Und nochmals möchte ich klarstellen, dass wir keine Schädlingsbekämpfer sein wollen. Aktuell ist es schwierig, Veränderungen durchzusetzen. Gesetzgebungsverfahren finden zunehmend ohne die Einbeziehung der Fachleute hinter verschlossenen Türen statt. Corona verhindert persönlichen Austausch und sachliche Diskussionen.

Die Geschwindigkeit der Durchsetzung von ständig neuen Verordnungen und Gesetzen ist bemerkenswert. Gesetze werden mit rasendem Tempo und wie mir aus anderen Bereichen berichtet wird ohne ausführliche Konsultation von Experten beschlossen und enthalten immer wieder auch Eingriffe in sachlich damit nicht verbundene Regelungsmaterien. Große Schritte scheinen daher für uns nicht sinnvoll. Vieles gestaltet sich kleinteiliger. Kleine, aber sichere Schritte sind gefragt. Wer sich Unmögliches vornimmt ist womöglich zum Scheitern verurteilt. Gleichzeitig ergeben sich auch in der Jagdbranche erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen.

So berichtete mir gerade ein Händler, dass ihm etwa 300 Jungjäger als Kunden fehlen. Die wirtschaftlichen Schäden sind noch nicht absehbar, aber werden erheblich sein. Der Jägernachwuchs ist auf die Warteposition gedrängt, denn viele Jägerschaften können mangels hinreichender Erfahrung mit Online-Unterricht nicht ausbilden. Auch diese Auswirkungen werden sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Die Gesamtsituation ist nicht leicht für das Jagdwesen. Und in solchen Krisen gibt es nur einen Weg, der uns sichert als Interessenverband wahr- und ernstgenommen zu werden und um unsere Mitgliedsverbände angemessen unterstützen zu können: zusammenhalten, konstruktiv diskutieren und sachlich kritisieren.

Alles andere führt zu einer Grüppchenbildung und Selbstzerfleischung eines Verbandes, die es in einer Krise zu vermeiden gilt. Krisen sind die Zeiten derjenigen, die spalten wollen, sie sind manchmal die Chance der Profilneurotiker, die hoffen, die Irrungen und Wirrungen für eigene Interessen nutzen zu können. In Zeiten der Krise gilt es, denjenigen, die durch unsachliche Äußerungen den Zusammenhalt gefährden, entgegenzutreten und sich auf die wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren.

Persönliche Angriffe sind keinesfalls geeignet, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Kritik ist wichtig, sie gehört zu jedem funktionierenden System, aber sie muss ehrlich sein und dazu gehört vor allem, dass sie nicht Selbstzweck ist und erst durch verdrehte Tatsachendarstellungen versucht Kritikpunkte zu konstruieren, die in Wirklichkeit nicht existieren. Niemand benötigt Effekthascher a la Trump, die mit Fakenews und der Hoffnung möglichst dümmliche Zuhörer in großer Zahl als Unterstützer zu finden kurzfristige, aber wenig nachhaltige Siege erringen.

Bleibt gesund und Waidmannsheil!

Euer Svend Jürgensen

 

Hygiene und Gesellschaftsjagden in Zeiten von Covid 19 und ASP

Von Michael Ohlhoff,
gepr. und amtl. best. Jagdaufseher, Revierhegemeister, Falkner

Wildversorgung

Hygiene und Gesellschaftsjagden in Zeiten von Covid 19 und ASP

Hygiene und Gesellschaftsjagden in
Zeiten von Covid 19 und ASP

Als Jagdleitung von Gesellschaftsjagden unterliegen wir in der aktuellen Situation ständig wechselnden Anforderungen, Anweisungen und Verordnungen. Beleuchten möchte ich mit dem aktuellen Artikel den kritischen Bereich der Wildversorgung. Wobei ich davon ausgehe, dass nicht jeder Schütze an seinem Stand aufbricht, sondern es bei Gesellschaftsjagden unverzichtbar ist, einen zentralen Aufbruchplatz zu errichten, der nach Nutzung desinfiziert wird. Dabei setzte ich als selbstverständlich voraus, das nur mit Handschuhen aufgebrochen wird, keine Messer mit Holzgriff benutzt werden, hängend aufgebrochen wird, geringelt wird, frisches kaltes Wasser zur Verfügung steht, usw. usw.

Aber zurück zur Gesellschaftsjagd.

Ist es beim Anstellen der Schützen und Führen der Treiberwehren noch meist problemlos möglich, die Abstände einzuhalten, ist dies in dem Bereich der Wildversorgung schwer möglich, da vor allen Dingen schweres Wild von mehreren Personen bewegt werden muss. Da sich am „Streckenplatz“ nur noch Jäger aufhalten, die Hunde abgeben, erlegtes Wild anliefern und oder Nachsuchen anmelden, haben wir es mit einem recht überschaubaren Geschehen zu tun. Die restlichen Teilnehmer der Jagd begeben sich nach ‚Hahn in Ruh‘ direkt nach Hause.

Somit steht einer geordneten Anlieferung und Versorgung bei entsprechender Organisation nichts im Wege, bzw. muss durch die Jagdleitung gewährleistest werden. Um noch einmal ausdrücklich darauf hinzuweisen, siehe Schreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 26.10.20. Der/die Jagdleiter*in trägt die Verantwortung und hat entsprechend der Entwicklung der Corona-Pandemie mit angepassten hygienetechnischen Maßnahmen zu reagieren. Gem. § 4 Nds. Corona-VO ist ein Hygienekonzept zu erstellen, umzusetzen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Somit haben wir in unserem Hygienekonzept die Wildversorgung als eigenständigen Bereich, mit einer klaren Personenzuordnung, eigenem Hygienekonzept und besonders abgetrenntem Bereich.

Hygiene und Gesellschaftsjagden in Zeiten von Covid 19 und ASP

Hygiene und Gesellschaftsjagden in
Zeiten von Covid 19 und ASP

Hygienemaßnahmen Aufbruchplatz:

1. Der Bereich der Wildversorgung ist abgetrennt (Trassierband)

2. Es gibt nur einen Zugang, versorgtes Wild wird durch einen eigenen Ausgang abtransportiert.

3. Der Bereich der Wildversorgung ist nur den zugeteilten Personen zugänglich.

4. Im gesamten Bereich der Wildversorgung herrscht Maskenpflicht.

5. Innerhalb und außerhalb des Aufbruchplatzes stehen Hygienestationen zum Händewaschen, abtrocknen und desinfizieren zur Verfügung.

6. Bewegen des Wildes zwischen Anlieferung und Aufhängen nur durch zugeteilte Personen.

7. Bewegen des Wildes nach der Versorgung nur durch zugeteilte Personen.

8. An den verschiedenen Aufbrechstationen wird jeweils nur eine Wildart versorgt.

9. Vor Öffnen des Wildkörpers wird eine Wanne zum Auffangen von Schweiß und Innereien unter das Stück gestellt.

10. Die Entsorgung von Aufbruch in hierfür bestellten Containern über die Tierkörperbeseitigung.

Besondere Hygienemaßnahmen zur Schwarzwildversorgung:

11. Schwarzwild wird ausschließlich in dem dafür vorgesehenen Bereich versorgt.

12. Schwarzwild wird ASP beprobt und sorgfältigst nach bedenklichen Merkmalen untersucht.

13. Um eine Kontamination der Kleidung beim Aufbrechen oder Zerwirken zu vermeiden, sollte hierzu geeignete Schutzkleidung getragen werden.

14. Sorgfältige Reinigung und Desinfektion der zum Aufbrechen verwendete Gerätschaften, Wildwannen sowie Stiefel und Schutzkleidung.

All diese wichtigen und verpflichtenden Maßnahmen, machen unsere Arbeit als Jagdleiter nicht einfacher. Jedoch ist eine Bejagung des Schwarzwildes gerade in der aktuellen Situation elementar wichtig. Wir können mit der Ansitzjagd nur bedingt zu einer Reduzierung der Bestände beitragen, somit müssen wir Jagdaufseher uns dieser neuen Herausforderung stellen. Wer jetzt der Meinung ist, die Einhaltung der aufgezählten Punkte wäre nicht möglich, wird auf den folgenden Bildern eines Besseren belehrt werden.

 

Zum original Artikel – Der Hegemeister 03/2020 – mehr Infos

 

Hygiene und Gesellschaftsjagden in Zeiten von Covid 19 und ASP

Hygiene und Gesellschaftsjagden in
Zeiten von Covid 19 und ASP